Montag, 16. Januar 2017

Rezension

Das Frostmädchen - Stefanie Lasthaus

ACHTUNG EVTL. SPOILER

Titel: Das Frostmädchen        

Autor: Stefanie Lasthaus
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 400
Preis: 12,99€, Paperback
ISBN: 978-3-453-31729-1
zum Buch 




Kurzbeschreibung:

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …


Meine Meinung:

Was natürlich direkt ins Auge sticht ist das Cover. Ich fand es von Anfang an wunderschön und auch der Klappentext schien sehr vielversprechend.
Aber leider, leider wurde ich doch sehr enttäuscht.
Ich möchte nun auch nicht alles schlechtreden, denn die Idee die dahinter steckt hat wirklich großes Potenzial.
Wir haben  eine junge Frau, die stärke beweist indem sie vor ihrem Ehemann flieht, nachdem sie geschlagen wurde und einen jungen Mann, der einen einsamen Urlaub in einer Waldhütte macht, fernab jeglicher Zivilisation. Beide treffen, nach einem schrecklichen Ereignis aufeinander und die Geschichte nimmt ihren lauf.
Neve ist irgendwie sehr unnahbar und ich wurde gar nicht richtig warm mit ihr, wobei Lauri von Anfang an sehr smart und durchschaubar ist.
Der Anfang des Buches hat mich schnell in seinen Bann gezogen, denn Stefanie Lasthaus hat doch einen sehr guten Schreibstil, der einen einnimmt und ohne große Ausschmückung direkt in die Geschichte führt. Nur wie oben schon erwähnt hat dies leider nicht lang angehalten, denn ich war furchtbar schnell genervt von der gesamten Story und vorallem von Neve und habe das Buch dann auch auf  Seite 278 abgebrochen.
Es waren mir auch einfach zu viele Fehler drin. Als kleines Beispiel: sie rennt in Hausschuhen vor ihrem Ehemann weg, verliert bei der Flucht einen und schafft es aber dann bei Lauri abermals wegzurennen nachdem sie ihre SCHUHE angezogen hat?! Woher hat sie diese? In einer Waldhütte, fernab von allem?!?!
Auch dieses hin und her ohne dabei wirklich die Story zu erweitern ging mir gehörig auf die Nerven. Manchmal hatte ich doch das Gefühl, dass es nur zum Seitenfüllen diente, was letzendlich dann zum Abbruch den Buches führte.


Mein Fazit:

Leider konnte "Das Frostmädchen" für mich nicht halten, was Cover und Klappentext versprochen haben.
Schreibstil und der Grundgedanke hingegen waren jedoch super, nur leider schien es mir an der Umsetzung zu hapern.
Leider war dies das zweite Buch, was ich in 20 Lesejahren abgebrochen habe.